Burgruine Löffelstelz
Ruine mit schöner AussichtGebiet: Deutschland
Baden - Württemberg
Mühlacker Kategorie: Gebäude » Burgen
Die Burgruine Löffelstelz fristete viele Jahre ihr Dasein als verschüttete Ruine, bis die Reste der Burganlagen zwischen 1902 und 1911 vom Verschönerungsverein Mühlacker restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Im Jahr 2004 wurde erneut mit Ausgrabungen und Erhaltungs-Arbeiten begonnen, die bis heute andauern. Die Burg Löffelstelz erhielt Ihren Namen, von dem unterhalb liegenden Weiler, als im 15. Jh. die Veste an das Kloster Maulbronn verkauft wurde. Zuvor waren die Herren von Dürrmenz Erbauer und Besitzer der Burg gewesen. Bis zum Verkauf trug sie auch deren Namen. Die Anlage gehört zum Typus Mantelmauer- oder Schildmauerburgen, die keinen Bergfried hatten. Geschützt durch einen hohen Bering, zur Angriffseite besonders starkes Mauerwerk, sowie einer steil abfallenden Felswand nach Westen und einem Graben- und Wallsystem zur Hangseite, thronte die Veste hoch über der Stadt Mühlacker. Man betritt die Anlage von Süden durch das Tor der Oberburg und steht sodann im Burghof. Gebäude stehen dort keine mehr. Nur der Bering ist noch rundum, wenn auch nicht mehr in voller Höhe, erhalten. Zur Steilwandseite sind zudem noch gotische Sandsteinfensternischen, wahrscheinlich die des Palas, zu erkennen. Eine Vorburg gab es wahrscheinlich nicht oder sie wurde womöglich noch nicht freigelegt ? Der Verschönerungsverein Mühlacker, der Historisch-Archäologische Verein Mühlacker, sowie viele Bürger, Schulklassen und andere Vereine und Institutionen legen in ehrenamtlicher Arbeit die Oberburg und ihre Kellergänge wieder frei.
Burgruine Löffelstelz von Oben
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